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1. Mai Aktion 2010 in Saarbrücken |
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Geschrieben von Eva
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Mittwoch, 5. Mai 2010 |
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Der 1. Mai 2010 ging schon toll los… Der Himmel war nach 3 Wochen schönstem Wetter doch sehr grau. Im Jugendbüro fingen wir noch mal an zu basteln: die Schilder für die Azubis verkleideten wir mit Klarsichthüllen. Sonst wären sie uns ganz aufgeweicht. Denn es regnete was das Zeug hielt. Aber ausgerüstet mit Regenschirmen, Regenjacken und guter Laune ging es dann um ca. 11 Uhr auf dem Schlossplatz los. Dort hatten sich alle Demo-TeilnehmerInnen versammelt und als die Sambagruppe dann loslegte setzte sich der Zug in Bewegung.
Unser Arbeitgeber, in feinstem Anzug und mit glänzendem Hut, legte die Auszubildenden und PraktikantInnen in Ketten legte. Denn: Wie (viel) ausgebildet wird, bestimmt ER! Die Menschen an den Ketten trugen dann Schilder wie: Ich muss mit Chefs Hund Gassi gehen; Ich muss Fenster und Toiletten putzen; Ich darf nur 2 Jahre lernen; Ich mache schon das 3. Praktikum und habe immer noch keinen Ausbildungsplatz …
Unser Banner war natürlich auch toll: Aus (mit) Bildung! Und weil es aus Plastikplane war, sog es sich nicht sooo mit Wasser voll. Schwer war es trotzdem. Aber die Bannerträgerinnen haben da volle Arbeit geleistet. Die tollen grünen Schilder „Gemeinsam stark für gute Ausbildung" und "Gemeinsam stark für betriebliche und qualifizierte Ausbildungen" haben wir natürlich auch mitgehabt.
Ein wenig nasser als wir gestartet sind, kamen wir dann auf dem Tibilisser Platz an—Helga Schwitzer, Vorstandsmitglied der IG Metall, und Eugen Roth hielten dort Reden und während dessen verteilten wir die „Ausbildungsplätzchen“. Die fanden ziemlich guten Anklang, als ich nämlich gerne noch eins gehabt hätte, waren sie schon alle leer…
Die Bodenzeitung mit dem Text „Wenn Sie für qualifizierte, betriebliche Ausbildungen sind, dann gehen Sie auf dem Strich“ wurde aber trotz des Regens von einige Menschen bewundert :)
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Aktion zur Landtagswahl im Saarland |
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Geschrieben von Administrator
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Montag, 31. August 2009 |
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Am
Samstag den 29.08.2009 hat die ver.di Jugend Saar und die IG-Metall
Jugend Neunkirchen auf dem Stummplatz in Neunkirchen eine Aktion zu
den Landtagswahlen durchgeführt. Die Aktion lief unter dem Motto:
„Wählen ist wie Zähne putzen, wenn man’s nicht macht, wird’s
braun“.
Ziel
der Aktion war es die Menschen zum Wählen aufzufordern und ein
Zeichen gegen Rechts zu setzen.
An
der Aktion waren insgesamt 12 jugendliche beteiligt, die 3h lang
Flyer und Zahnbürsten mit dem Aufdruck „Wählen ist wie Zähne
putzen, wenn man’s nicht macht, wird’s braun“ an die
Bevölkerung verteilt haben.
Die
Aktion lief sehr gut. Der Zuspruch in der Bevölkerung war sehr groß,
so dass wir in dieser kurzen Zeit ca. 1100 Zahnbürsten und Flyer
verteilen konnten.
Anbei
die Presserklärung der IG-Metall und ein paar Fotos der Aktion.
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Erfolgreiche Blockaden gegen Nazis in Friedberg und Nidda |
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Geschrieben von Administrator
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Sonntag, 2. August 2009 |
Wie ihr unserer Homepage entnehmen konntet, haben wir den Aufruf zu den Gegenveranstaltungen der geplanten Naziaufmärsche in Friedberg und Nidda unterstützt. Aus diesem Grund sind wir auch mit ein paar Aktiven der ver.di Jugend Rheinland-Pfalz am 01.08.2009 in die Wetterau gefahren um die AntifaschistInnen zu unterstützen. In Friedberg stand bei unserer Ankunft gegen 9 Uhr bereits eine Blockade aus AntifaschistInnen komplett und eine zweite Blockade formierte sich gerade, womit ein Rauskommen aus dem Bahnhof für die Nazis unmöglich war. Diese Blockade hielten wir über 5 Stunden, während dieser Zeit formierten sich die Nazis für ihren Aufmarsch, zwischenzeitlich führten die Nazis auf dem Bahnhofsvorplatz eine Kundgebung durch ohne Publikum umringt von mehreren Hundert PolizistInnen und an ihrem Vorhaben blockiert von 1200 AntifaschistInnen und BürgerInnen der Stadt Friedberg. Beendet wurde der braune Spuk, weil der Aufmarsch aufgrund der Blockaden nicht durchsetzbar war. Die Nazis fuhren nun nach Nidda, wo sie für 15 Uhr einen weiteren Aufmarsch ebenfalls unter dem Motto "Deutsche wehrt euch - Gegen Islamisierung und Überfremdung" durchführen wollten.
Dieses Vorhaben galt es genau so erfolgreich zu verhindern, wie in Friedberg. Aus diesem Grund fuhren auch wir nach Nidda um dort zu protestieren und zu blockieren. In Nidda angekommen, versuchten wir uns einen Überblick zu verschaffen, da die Vorbereitungen und Informationen eher spärlich waren. Danach haben wir uns an einer der zwei Blockaden beteiligt. Die Blockaden hielten auch hier dem Druck der Nazis und der Polizei stand und somit kamen die Nazis nur 100 Meter weit mit Ihrem Aufmarsch. Nach Abschluss der Demo gab es Informationen, dass die Nazis eine Spontandemo in einem anderen Ort abhalten wollten.
Nach einigen Telefonaten war klar, wo es sein würde. Also fuhren wir in diesen Ort um uns auch dort an den Gegenprotesten zu beteiligen. Die 5000-Einwohnergemeinde Ranstadt in der Wetterau wurde leider von der braunen Brut belagert. Aufgrund der Spontanität dieses Aufmarsches, konnten sie hier ihren Aufmarsch durchführen, eine Blockade des Ganzen war nicht in Sicht mangels Menschen auf der antifaschistischen Seite. Trotz des Aufmarsches in Ranstadt ist der 01.08.2009 als Erfolg der AntifaschistInnen und der BürgerInnen der Wetterau zu bewerten, da die Nazis ihr Ziel in den Moscheengemeinden Friedberg und Nidda zu marschieren, nicht erreicht haben.
Wir haben Jonas zu seiner Einschätzung aus ver.di Jugend-Sicht befragt. Er spricht von einem Erfolg für die Arbeit der ver.di Jugend Rheinland-Pfalz, die sich über die Grenzen von Rheinland-Pfalz für eine multikulturelle Gesellschaft einsetzt. Er erklärt weiter, dass eine solche Gesellschaft schließlich der Motor des Erfolges in Deutschland ist, gerade in der derzeitigen Wirtschaftslage. Jonas äußert sich positiv über die gewaltfreien Blockaden und ist glücklich ein weiteres Mal sich daran beteiligt zu haben.
Die ver.di Jugend Rheinland-Pfalz bedankt sich bei allen OrganisatorInnen und UnterstützerInnen der Blockaden in Friedberg und Nidda - nur gemeinsam sind wir stark.
Weitere Infos unter: www.wetterau-nazifrei.de.vu
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Demo gegen Nazis in Nieder-Olm |
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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 22. Juli 2009 |
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Die ver.di Jugend Rheinland-Pfalz folgte dem Aufruf nach Nieder-Olm um sich den Nazis am 22. Juli entgegenzustellen. Die "Initiative Südwest" rief zu einer Mahnwache mit dem Motto "Keine Gnade für Kinderschänder"auf. Dies nahmen wir zum Anlass nach Neder-Olm zu fahren um den Nazis zu zeigen, was wir von ihnen halten, und dass wir sie nicht tolerieren.
Die Ereignisse des Tages zeigten allerdings, dass die Nazis nicht marschieren werden, da eine Verbotsverfügung existiert, welche dieses Trauerspiel untersagt. Somit demonstrierten wir in Nieder-Olm auf dem Rathausplatz bei einer Kundgebung und einem Demozug durch den Ort, dass wir diese braunen Gestalten nicht in unseren Orten sehen wollen und wir keinen Platz haben für deren Ideologien, da wir uns für eine Welt frei von Rassismus, Sexismus und Intoleranz einsetzen.
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