|
Diskussionen um Mindestlohn in der Postbranche |
|
Geschrieben von Florian Moser
|
|
Mittwoch, 24. Oktober 2007 |
|
Diskussionen um Mindestlohn in der Postbranche
Oder warum die BILD-Zeitung Wind gegen Mindestlöhne macht
"Tausende Jobs wären bedroht", das ist nur eine der Aussagen, die die BILD-Zeitung am 19. September veröffentlichte. Mit welchem Interesse macht die BILD-Zeitung (selbsternannter 'Anwalt des kleinen Mannes') Wind gegen den Branchenmindestlohn in der Postbranche? Wer kümmert sich um die MitarbeiterInnen in einer Branche in der zum Teil weniger als 4 Euro die Stunde für harte Arbeit gezahlt wird? Das ist unter Anderem die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die einen Tarifvertrag mit dem Arbeitgeberverband für Postdienste e.V. abgeschlossen hat. Um das Interesse der BILD-Zeitung zu verstehen, muss man sich ansehen, dass die BILD-Zeitung dem Axel Springer Verlag angehört. Der Axel Springer Verlag ist ebenfalls Hauptaktionär der PIN Group, einem privaten Konkurrenten der Post.
|
|
Weiter …
|