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Wirtschafts- & Sozialpolitik
Bildung ist ein Menschenrecht – ver.di-JUGEND fordert Taten statt bloße Lippenbekenntnisse
Dienstag, 28. Oktober 2008

Am 22.Oktober fand in Dresden der Bildungsgipfel von Bund und Ländern statt. Mit schönen Bildern der Kanzlerin in Schulen und Kindergärten wurde er öffentlich hochgejubelt. Doch was steckt dahinter?

Eine wenige Tage zuvor an die Bundesregierung übermittelte Studie im Auftrag des Bildungsministeriums gab einen klaren Auftrag für das Treffen: Denn sie legte die soziale Ungerechtigkeit von Studiengebühren offen. Sie wies nach, dass sich AbiturientInnen aus prekäreren Schichten von Studiengebühren stark abschrecken lassen. Im AbiturientInnenjahrgang 2006 haben rund 18 000 wegen der Gebühren kein Studium begonnen, vor allem junge Frauen und Kinder aus bildungsfernen Schichten. Dabei studieren zur Zeit schon fast alle AkademikerInnen-, aber nur 17 Prozent aller ArbeiterInnenkinder. Wie soll die Lage erst aussehen, wenn noch mehr Bundesländer Studiengebühren einführen?

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Probleme auf Ausbildungsmarkt noch lange nicht gelöst
Sonntag, 19. Oktober 2008

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entspannt sich. So gibt es im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 10.400 betrieblichen Ausbildungsplätzen. Das macht eine Steigerung von 2,5% aus. Die Bundesregierung und die Spitzenverbände der Wirtschaft sehen ihren 2004 geschlossenen Ausbildungspakt als großen Erfolg.

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Deutschland fällt bei Bildung immer weiter zurück
Sonntag, 14. September 2008

Deutschland fällt laut einer Studie der OECD bei der Ausbildung an Hochschulen im internationalen Vergleich immer stärker zurück. Zwar wuchs der Anteil der StudienanfängerInnen sowie der HochschulabsolventInnen von 18 auf 21 Prozent an einem Jahrgang, was aber auf einem deutlich niedrigeren Niveau ist als in den meisten anderen OECD-Staaten, wo sich ein Wachstum von 28 auf 37 Prozent abzeichnete.

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Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze
Geschrieben von Julia Range   
Mittwoch, 2. April 2008

Es ist schon lange Normalität, dass Vertreter von der Bundeswehr in die Schulen und Arbeitsagenturen kommen, um für eine Karriere beim Bund zu werben. Noch nicht genug: Sie bieten sogar Klassenfahrten in die Kaserne an. Die Botschaft: SoldatInnen wollten schon immer den Frieden, sie kämpften tapfer gegen das Hochwasser an Oder und Elbe und sind in aller Welt wegen ihrer “humanitären Hilfsaktionen“ gern gesehen.

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Die Bundeswehr nutzt die Ausbildungsplatzmisere und die Perspektivlosigkeit der jungen Menschen aus und wirbt mit ihrer Arbeitsplatzsicherheit.

Aber was für eine Zukunft wird da eigentlich genau geboten? In der Welt werden viele Kriege geführt. Und die deutsche Bundeswehr mischt mit: in Afghanistan, Bosnien, im Kongo oder im Libanon. Die Bundeswehr ist immer mehr eine Interventionsarmee. Es geht dabei allein um Wirtschaftsinteressen und um Einfluss in den besetzten Regionen. Mit Sicherheitspolitik jedenfalls haben die Auslandseinsätze nichts zu tun.

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"Aufschwung" ist was anderes
Geschrieben von Julia Range   
Mittwoch, 2. April 2008
Alle reden vom Aufschwung, die Bundesregierung lobt sich durch alle Medien hindurch. Die Arbeitslosigkeitaufschwung_ist_was_anderes gehe zurück, den Menschen gehe es endlich besser, man könne sich freuen. Doch Eigenlob stinkt ja gewöhnlich... Denn ja, es ist richtig, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung gibt. Ja, die Unternehmen können zusätzliche Gewinne in Millionen- und Milliardenhöhe verzeichnen. Aber: Der Aufschwung kommt!

Alle reden vom Aufschwung, die Bundesregierung lobt sich durch alle Medien hindurch. Die Arbeitslosigkeit gehe zurück, den Menschen gehe es endlich besser, man könne sich freuen. Doch Eigenlob stinkt ja gewöhnlich...

 

Denn ja, es ist richtig, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung gibt. Ja, die Unternehmen können zusätzliche Gewinne in Millionen- und Milliardenhöhe verzeichnen. Aber: Der Aufschwung kommt noch lange nicht bei der gesamten Bevölkerung an. Vielmehr ist es so, dass nur diejenigen von ihm profitieren, die sowieso schon genug haben. Die Anzahl der Menschen in Deutschland, die überschuldet sind, steigt stetig, und auch wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer. Die Mittelschicht wird immer kleiner, dafür steigt die Gefahr, nach unten zu rutschen. Prekäre Arbeitsverhältnisse verstärken diese Entwicklung noch zusätzlich.

Dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung den Aufschwung spürt, hat verschiedene Gründe:

 

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